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PROMOVIERENDENTAGE zur deutsch-deutschen Zeitgeschichte
Methoden, Inhalte und Techniken im Umgang mit Streitgeschichte

9. Promovierendentage 2013

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Die 9. Promovierendentage zur deutsch-deutschen Zeitgeschichte fanden vom 18. bis zum 21. Juli 2013 in Lutherstadt Wittenberg statt. Thematisch widmete sich die diesjährige Tagung dem Thema „Zeitzeugen und Zeitgeschichte“. Unter diesem Titel hielt Prof. Dr. Alfons Kenkmann den Eröffnungsvortrag der 9. Promovierendentage.

Während der folgenden Tage widmen sich die Teilnehmer der Tagung unter Anleitung von Dr. Alexander von Plato und Dr. Almut Leh ausführlich der Arbeit mit Zeitzeugen. Welche Form des Interviews ist angemessen für das jeweilige Forschungsinteresse? Welche "Typen" von Zeitzeug/innen gibt es, und welcher Typ passt zur Fragestellung? Wie lässt sich adäquat mit dem naturgemäß meist großen Altersunterschied zwischen Befragendem und Befragten umgehen? Welche Verläufe können Interviews haben, und wie kann sich der/die Forschende auf sensible und kritische Situationen einstellen? Wie werden Interviews methodisch nachvollziehbar und erkenntnisorientiert angelegt und ausgewertet?

Neben der Theorie stand die Praxis der Interviewführung im Mittelpunkt der Tagung: Die Schauspieler Uta Koschel, Thomas Pötzsch und Andrej Kaminsky berichteten zunächst im Rahmen einer Podiumsdiskussion unter dem Titel „Theater in der Friedlichen Revolution“ über ihre Erfahrungen. Diese Podiumsdiskussion steht hier als Download (reduzierte Qualität / hohe Qualität) oder Stream zur Verfügung.


 

Am Folgetag trainierten die Schauspieler gemeinsam mit den Teilnehmenden der Tagung Verläufe von Zeitzeugeninterviews.

Programmübersicht der Promovierendentage
Call for Papers

Organisation: Henning Schulze, Peer Pasternack

Ein Tagungsbericht erscheint in Kürze.







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